Bezahlbares und inklusives Wohnen in Jülich - Alte Ziegelei
Nach Fertigstellung der Wohnhäuser in der Jan-von-Werth-Straße stellt sich die RHEINBAU mit Ihren Partner einer neuen,
großen Herausforderung: auf dem Gelände der Alten Ziegelei sollen drei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 58 Wohneinheiten entstehen.
Die Wohnungen bieten Wohnungsgrößen von 30 bis 117 m² und ein bis vier Zimmer. Dabei erfüllen die Häuser alle die Anforderungen
nach KfW 55-Effizienzhaus.
Eine attraktive Außenanlage mit zahlreichen PKW-Stellplätzen runden das Bild ab und schaffen eine attraktive, grüne Umgebung.
Dabei stellen sich die Projektbeteiligten einer großen Herausforderung unserer Zeit: der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die Wohnungen richten sich dementsprechend an unterschiedliche Einkommungsgruppen und stellen dabei einkommensschwächere Mieter in den Vordergrund.
Das rund 16,4 Mio. Euro schwere Projekt ist dabei auf öffentliche Fördermittel angewiesen, damit sich ein solchen Projekt finanziell trägt.
Für die Projektplanung und Konzeption sind die RHEINBAU und Ihre Partner nicht unerheblich in Vorleistung gegangen und basierten Ihre
Kalkulation auf dem Programm des Landes NRW für Wohnraumförderung im Jahr 2025. Unglücklicherweise waren die dem Kreis Düren bewilligten
10,7 Mio. Euro praktisch direkt verbraucht, ohne dass das Projekt der RHEINBAU berücksichtigt wurde.
In Geschprächen mit der lokalen Politik, dem Kreis Düren und schlussendlich dem Land NRW selbst konnte die RHEINBAU alle von dem außergewöhnlichen Projekt
überzeugen. Das Land NRW bewilligte dem Kreis Düren somit eine weitere Förderung in ähnlicher Höhe, um dieses Projekt mit Modellcharakter zu fördern
und zu ermöglichen.
Eine weitere Besonderheit des Projektes ist das Ziel, inklusiven Wohnraum zu schaffen. In Zusammenarbeit mit dem Verein
Inklusiv Wohnen Jülich wurden die Häuser und
Wohnungen auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgerichtet.
So sind alle Häuser und Wohnungen barrierefrei gestaltet. Einige Wohnungen sind speziell für Menschen mit Rollstuhl konzipiert.
Aufteilung der Wohneinheiten
Die insgesamt 58 Wohneinheiten sind auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet. Dabei richtet sich die Aufteilung der Wohneinheiten nach dem aktuellen Bedarf der Stadt.
- 30 und somit mehr als die Hälfte der Wohneinheiten sind für Menschen aus der Einkommensgruppe A mit einem Wohnberechtigungsschein vorgesehen
- 12 weitere Wohneinheiten richten sich an Menschen aus der Einkommensgruppe B
- 7 Wohneinheiten werden frei vermietet
- 15 weitere Wohneinheiten entfallen auf Gruppenwohnungen für ein inklusives Wohnkonzept
Auf einen Blick
Objektart: 3 Mehrfamilienhäuser, 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit 30 bis 117m²
Standort: Jülich
Geplante Fertigstellung: Sommer/Herbst 2028
Inklusives Wohnkonzept
Die 15 für inklusives Wohnen vorgesehenen Wohneinheiten gliedern sich in zwei Wohngemeinschaften. Eine Wohngemeinschaft besteht aus 9 Wohneinheiten, wovon fünf für Menschen mit und vier für Menschen ohne Behinderung vorgesehen sind. In der zweiten, kleineren Wohngemeinschaft verteilen sich die Wohneinheiten auf drei für Menschen mit und drei für Menschen ohne Behinderung.
Dabei ist jede Wohneinheit für sich autark und verfügt über ein eigenes Bad und eine Küche.
Zusätzlich stehen Gemeinschaftsräume zur Verfügung, in denen die Mitbewohner den gemeinsamen Alltag gestalten können.
Bei der Gestaltung der Wohngemeinschaften ist zum Beispiel denkbar, dass Studierende der Fachhochschule Jülich einen Teil der Wohnungen beziehen.
So erhalten die Studierenden die Möglichkeit eines günstigen Wohnraums im Austausch für soziales Engagement in der Wohngemeinschaft.
Dabei geht es rein um die Gestaltung von gemeinsamer Freizeit und Unterstützung in der Bewältigung des Alltags. Pflegerische Tätigkeiten
werden von einem professionellen Betreuungsanbieter übernommen, der derzeit noch gesucht wird.